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Als Medizinstudent
ins Ausland –
so geht's!

 

Famulatur oder Praktisches Jahr im Ausland absolvieren

Viele Medizinstudenten wünschen sich, Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Die während des Auslandssemesters geknüpften Kontakte können bei der späteren Stellensuche Gold wert sein. Aber auch Arbeitgeber im Inland sehen Auslandserfahrung heutzutage schon fast als Selbstverständlichkeit an.

Die Famulatur oder das Praktische Jahr (PJ) bieten sich für einen Blick über den nationalen Tellerrand an. Und die gesetzlichen Bestimmungen ermöglichen es grundsätzlich, diese beiden Studienabschnitte ganz oder teilweise in einem anderen Land zu absolvieren.

Damit Zeiten des Medizinstudiums im Ausland auf die in der Approbationsordnung vorgesehene Ausbildung angerechnet werden, müssen sie als „gleichwertig“ anerkannt werden.1 Voraussetzung: Die Famulatur muss in einer Einrichtung der ambulanten ärztlichen Versorgung oder einem Krankenhaus erfolgen und unter ärztlicher Leitung stattfinden. Das PJ ist in einer Universitätsklinik oder einem anerkannten Lehrkrankenhaus zu absolvieren.

Anerkennung rechtzeitig abklären

Es ist ratsam, die Anerkennung des geplanten Auslandsaufenthaltes – sei es für die Famulatur, das PJ oder nur für ein PJ-Tertial (16 Wochen) – vor der Abreise abzuklären. Zuständig dafür sind die Landesprüfungsämter, die für das PJ auch Listen von möglichen ausländischen Einrichtungen veröffentlichen.

Während des Auslandsaufenthalts muss sich der Medizinstudent entweder an der ausländischen Universität immatrikulieren oder sich vom Dekan eine Bescheinigung ausstellen lassen, dass er in Rechten und Pflichten den immatrikulierten Studenten gleichgestellt ist. Vordrucke für diese Bestätigung gibt es in verschiedenen Sprachen beim Prüfungsamt der Universität oder bei der zuständigen Landesbehörde.2

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Einen Platz finden

Einen Platz für eine Famulatur oder ein PJ (bzw. PJ-Tertial) im Ausland zu finden, lässt sich am einfachsten über persönliche Verbindungen einsteuern. Es ist deshalb ratsam, bei den Hochschullehrern der eigenen Universität nachzufragen. Viele von ihnen unterhalten Kontakte zu Kollegen im Ausland. Es kann auch hilfreich sein, bei Kommilitonen (die vielleicht selbst schon eine Famulatur oder ein PJ im Ausland absolviert haben) oder der Fachschaft nachzufragen.

Alternativ kann man sich seinen Platz für eine Famulatur oder ein PJ natürlich auch selbst suchen, sollte das Wunschkrankenhaus nicht auf der Liste stehen. Grundsätzlich gilt es umso mehr zu beachten, sich vor Antritt des Auslandsaufenthalts mit den Lehrbeauftragten der jeweiligen Fächer abzusprechen, um die Anerkennung der Studienleistungen aus dem Ausland abzuklären. Krankenhausadressen sind im Internet auf der Website der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) abrufbar. Die bvmd vermittelt außerdem direkt Famulaturplätze. Die meisten medizinischen Hochschulen sind im World Directory of Medical Schools verzeichnet.

Richtig bewerben

Es ist empfehlenswert, sich für eine Famulatur 6-12 Monate und für ein PJ schon 1-2 Jahre vor dem geplanten Aufenthalt bei der ausländischen Universität zu bewerben. Manche Universitäten haben auch kürzere Bewerbungsfristen. Wichtige Hinweise zur Bewerbung sind häufig auf der Internetseite der ausländischen Universität eingestellt. In der Regel ist die Bewerbung für die Famulatur an den Leiter der Abteilung zu richten, in der man seine Famulatur ableisten möchte. Für das PJ richtet man die Bewerbung an das Dekanat oder das Akademische Auslandsamt der Universität.

Die Bewerbung sollte möglichst in der Landessprache oder einer im entsprechenden Land weitverbreiteten Sprache abgefasst sein. Lassen Sie aus dem Anschreiben klar hervorgehen, warum Sie sich gerade für eine Stelle in dem entsprechenden Land, in diesem konkreten Krankenhaus und in dieser speziellen Abteilung interessieren. Unerlässlich sind auch Angaben zum Mindest- und Maximalaufenthalt. Zum Anschreiben gehört in der Regel ein tabellarischer Lebenslauf. In vielen Ländern muss man auch Personen angeben, bei denen Referenzen eingeholt werden können (z.B. Hochschullehrer).

Weitere Informationen

Einen guten Überblick darüber, was bei einem Aufenthalt im Ausland zu beachten ist, gibt die Broschüre „Famulatur und Praktisches Jahr im In- und Ausland“, die vom Marburger Bund herausgegeben wird. Erfahrungsberichte von Medizinstudenten, die bereits im Ausland waren und wichtige Tipps enthalten können, sind zum Beispiel auf der Internetseite der bvmd zu finden und können dort sogar nach den unterschiedlichen Ländern und Auslandsaufenthaltstypen gefiltert werden.

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Quellen:

1 Approbationsordnung für Ärzte, Paragraph 7 und 12

2 Marburger Bund, Broschüre „Famulatur und Praktisches Jahr im In- und Ausland“, 3. Auflage, September 2012

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