Vorsorge

Hilfe, wenn Sie nicht mehr helfen können.

 

Auch Ärzte sollten möglichst früh an eine Absicherung ihrer Berufstätigkeit denken. Denn Leistungen der berufsständischen Versorgungswerke gibt es häufig erst bei voller Berufsunfähigkeit, eine private Vorsorge hingegen schon ab 50 Prozent. Die Berufsunfähigkeitsvorsorge gehört zu den elementaren Versicherungen für Erwerbstätige: Jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland nimmt sie in Anspruch, jeder vierte davon ist jünger als 45 Jahre.

Wann ist man als Arzt berufsunfähig im Sinne des Versorgungswerks?

Wenn man wegen körperlicher oder geistiger Einschränkungen den ärztlichen Beruf in keiner Form mehr ausüben kann. Damit sind alle Tätigkeiten gemeint, bei denen aufgrund medizinischer Kenntnisse in ärztlicher Verantwortung gehandelt wird. Ärzte könnten somit auch in Wissenschafts- und Forschungsbereichen sowie in der Verwaltung des Gesundheitswesens weiterarbeiten – auch die Arbeit als Gutachter aufgrund medizinischer Fachkenntnisse kann angeordnet werden. Solange der Arzt also noch die Möglichkeit hat, einen ärztlichen Beruf auszuüben, wird ihn seine Altersvorsorge darauf hinweisen und keine Leistung erbringen.

Was ist bei der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung anders?

Die Allianz Berufsunfähigkeitsversicherung hilft, wenn Sie Ihrem Job nicht mehr nachkommen können, und verweist Sie nicht auf eine andere Arbeit, die Sie theoretisch noch ausüben könnten. Vorausetzung dafür ist, dass Sie in Ihrem zuletzt ausgeübten Beruf nur noch 50 Prozent oder weniger arbeiten können.
Das gilt übrigens auch für eine längere Krankheit, da die vereinbarte Rente schon einsetzt, wenn Sie mindestens 6 Monate ununterbrochen krankgeschrieben waren – selbst wenn die Berufsunfähigkeit noch nicht anerkannt wurde.

Allianz für Ärzte

Zu Ihrer privaten Krankenversicherung –
speziell für Ärzte und Jungmediziner:

Zu welchem Zeitpunkt und in welcher Höhe ist eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit sinnvoll?

Die durchschnittliche BU-Rente in den berufsständischen Versorgungswerken ist in der Regel höher als in der gesetzlichen Rentenversicherung. Dabei gibt es bis auf ganz wenige Ausnahmen keine Wartezeiten, sodass ab dem ersten gezahlten Beitrag ein Anspruch besteht – das ist bei der Allianz genauso.
Am Anfang Ihrer Karriere ist die zu erwartende BU-Rente sehr gering. Aber gerade weil sie sich erst im Versicherungsverlauf aufbaut, ist eine zusätzliche Absicherung für jüngere Ärzte besonders wichtig. Denn wie bei jeder Vorsorge gilt: Je früher der Vertrag abgeschlossen wird, desto günstiger die Beiträge. Sich erst dann zusätzlich zu versichern, wenn man krank ist oder wahrscheinlich berufsunfähig wird, ist nicht ratsam bzw. häufig nicht mehr möglich.
Die Höhe des erforderlichen BU-Schutzes richtet sich ganz nach Ihren persönlichen Bedürfnissen und sollte dynamische Anpassungen bzw. Erhöhungsoptionen ohne Gesundheitsprüfung (z. B. bei Heirat, Geburt eines Kindes und steigendem Einkommen) enthalten.
Nach den Erfahrungen der ärztlichen Versorgungswerke treten die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit nach dem 60. Lebensjahr auf. Achten Sie deshalb auf die richtige Laufzeit Ihrer Absicherung.

Wann ist eine Gesundheitsprüfung erforderlich?

Normalerweise findet vor dem Vertragsabschluss eine Gesundheitsprüfung statt. Doch bei der Allianz ist eine Absicherung auch mit verkürzter bzw. ohne Gesundheitsprüfung unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Die Einstufung für Ärzte erfolgt dabei in besonders günstige Berufsgruppen.
Da im Versorgungswerk Versicherungspflicht für Ärzte besteht, also 100% des betroffenen Personenkreises versichert werden, ist keine Gesundheitsprüfung notwendig. Allerdings ist der Berufsunfähigkeitsbegriff deshalb, wie schon erwähnt, sehr eng gefasst. Der Basisschutz im Versorgungswerk ist auch dann gewährleistet, wenn schon beim Berufseinstieg Krankheiten vorlagen.

Ist auch eine steuerliche Förderung möglich?

In der betrieblichen Altersvorsorge kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich gefördert werden und auch im Rahmen der Basisvorsorge („Rürup-Rente“) ist die steuerliche Absetzbarkeit von Beiträgen möglich.

Weitere Vorteile für Mediziner

  • Infektionsschutzklausel: Leistung bereits bei Teil-Tätigkeitsverbot
  • Wahlweise Pflegezusatzrente inkl. Pflegeanschlussoption
  • Viele Studenten und junge Akademiker profitieren bis zu 24 Monate nach Studienabschluss von einem günstigen BU-Schutz (Vorsorgebonus)
  • Studenten im praktischen Jahr können eine BU-Rente von 1.500 EUR anstatt 1.250 EUR mtl. abschließen
  • Ausschlussklauseln können neu geprüft werden bei Verbesserung des Gesundheitszustandes
  • Umfangreiche Erhöhungsmöglichkeiten ohne erneute Risikoprüfung möglich (z. B. entsprechend der Einkommensentwicklung, bei Niederlassung als selbstständiger Arzt, Heirat oder Immobilienerwerb)
  • Hohe Freibeträge bei der Anrechnung von Anwartschaften aus Versorgungswerken von Kammerberufen

Weitere Informationen

Alle Möglichkeiten zur zusätzlichen Absicherung gegen Berufsunfähigkeit finden Sie hier: https://www.allianz.de/vorsorge/berufsunfaehigkeitsversicherung/.

Quellen:

map-report Nr. 781–783

Infografik
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